01. April 2025
„Wir freuen uns, einen wertvollen Beitrag zur neurologisch-neurochirurgischen Versorgung in Wuppertal und im Bergischen Land zu leisten“, so Dr. Cornelia Sack, Geschäftsführerin des AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUSES WUPPERTAL. Die Entscheidung zur Stärkung der Neurologie und der Zuspruch der Leistungsgruppe „Neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation Phase B“ im Rahmen der Krankenhausplanung NRW fiel Ende des letzten Jahres auf das Bethesda – als einzige Klinik in Wuppertal. Neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitationsplätze sind rar in der Region und der Bedarf übersteigt derzeit das Angebot. Wuppertaler:innen müssten für diese Behandlungsoption jetzt nicht mehr die Stadt verlassen.
Frühe Therapie - Folgeschäden minimieren
Ziel der neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation der Phase B ist es, so früh wie möglich mit der auf das Störungsbild abgestimmten, individuellen Behandlung zu beginnen und dadurch Folgeschäden zu minimieren. Die Therapie findet im Krankenhaus statt und ist für Patient:innen geeignet, die aufgrund der Schwere des erlittenen Traumas und durch einen meist bereits länger bestehenden Krankenhausaufenthalt nur in sehr geringem Umfang in der Lage sind, sich zu bewegen und die Körperhygiene oder Nahrungsaufnahme etc. selbstständig auszuführen. Um Patient:innen wieder dazu zu befähigen, bedarf es einer hohen Behandlungsintensität vonseiten des ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Personals. „Diese Disziplinen verfügen über spezielle Qualifikationen und Ausstattungsmerkmale, die in herkömmlichen Rehabilitationskliniken nicht vorgehalten werden“, so Dr. med. Martin Kitzrow, Chefarzt der Klinik für Neurologie mit zertifizierter Stroke Unit am AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL und Leiter der Neuro-Frührehabilitation. Besonders wichtig ist auch die Einbettung der Abteilung in das akutmedizinische Angebot des Krankenhauses. In kritischen Situationen ist die Expertise der hier vorgehaltenen Fachabteilungen für Herz-, Hirn- und Gefäßmedizin wie der Angiologie, Kardiologie, Neuro- und Gefäßchirurgie sowie Neuroradiologie stets unmittelbar verfügbar. Noch während des Aufenthaltes im Krankenhaus werden die sich anschließenden notwendigen Schritte zur Weiterbehandlung, Verordnung von Hilfsmitteln oder Wiedereingliederung in den Alltag ausgearbeitet.